Geschichte

Geschichte

Spital um 1920
Spital um 1920
Die bauliche Geschichte der heutigen Spital Lachen AG

Luftaufnahme des Bezirksspitals March um 1920, als noch jedermann zu einem Flieger hochblickte. Geschenk der Klosterfrauen an Bezirksammann August Spiess, Tuggen.

Spital um 1960
Spital um 1960

Der Spitalkomplex vom Jahre 1960 mit dem Absonderungshaus für Tuberkulose links (1931 erbaut / 1989 abgebrochen) inkl. dem erweiterten Altbau vom Jahre 1954. 

Herbst 1912: Beschlussfassung über einen Spitalbau mit 45 Betten

  • Gründer: Gebrüder Heinrich Michael Fleischmann (1821 bis 1886) und Pfarrer Bernhard Fleischmann (1822 bis 1894)
  • Mit Annahme der beiden Testamente vom 3. Juli 1888 erteilt der Bezirksrat den Auftrag, den Bau eines Krankenhauses in die Wege zu leiten. Dazu wird eine Spitalkommission eingesetzt auf deren Antrag an der Landesgemeinde vom 16. Juni 1889 die Gründung eines Fonds zum Bau und zur Einrichtung eines Bezirksspitals beschlossen wird.
  • Grundlage ist das von der Architekturfirma Walcher & Gaudy in Rapperswil eingereichte Bauprojekt mit dem Motto: Theophrastus Paracelsus
  • Der Bau wird im Stile des Heimatschutzes gehalten
1915: Bezirks-Spital der March

  • Übergabe des Spitals an das Volk der March am 16. März 1915.
  • Chefarzt: Dr. med. Alfred Steinegger
  • Pflegepersonal: Ehrenwerte Schwestern aus dem Kloster Ingenbohl
1931: Bezirks-Spital der March

  • Bau der Tuberkulosenabteilung Kosten: Fr. 345'148.90
1953: Bezirks-Spital der March

  • Erstellung eines Erweiterungsbaues mit Rheumastation, Labor, Apotheke, zusätzlichen Patientenzimmern und eines Liftes
1954: Bezirks-Spital der March

  • Einweihung des Neubaus am 07.08.1954
  • Neue physikalische Therapie im Kellergeschoss
  • Renovation des Gebärsaals
  • Beendigung einer langen Periode der Umorganisation, Erweiterung und Modernisierung in Richtung modernes Landspital
1965-1967: Bezirks-Spital March/Höfe

  • Neues Bettenhaus mit Verbindung zum Altbau
1989-1993: Regionalspital Lachen

  • Neu- und Erweiterungsbau
1. Januar 2002: Spital Lachen AG

  • Ihr Gesundheitszentrum am See
  • Eine Aktiengesellschaft der Bezirke March und Höfe
2004: Einführung AP-DRG-Finanzierung

  • AP-DRG-Finanzierung ist die Vorgängerversion von SwissDRG, des heutigen schweizweit vereinheitlichten Abrechnungssystem
  • Das Spital Lachen hat als einer der ersten Spitäler das neue Abrechnungssystem eingeführt
2009-2010: Alpenrösli und Inbetriebnahme Containerbau

  • Das Alpenrösli ist ein weiteres Gebäude, welches neben dem Spital steht. Darin befinden sich Pikettzimmer und Büros
  • Inbetriebnahme Containeranbau, nebst der Wäscherei befinden sich dort auch einzelne Büros
2012: Neuer Bettentrakt entsteht

  • Dadurch entstanden 20 neue Patientenzimmer mit insgesamt 40 Betten
2012-2013: Diverse Sanierungen

  • Patientenzimmer, Bodenbeläge Korridore, Gebäudeleitsystem, Kommunikationssystem wurden saniert
2012-2013: Notfall und Dialyse Umbau

  • Notfall wurde neu gemacht, um das Haupteintrittsportal des Spitales attraktiver und offener zu gestalten und die Abläufe zu optimieren
  • Dialyse wurde auf 15 Dialyseplätze ausgebaut und modernisiert
2016-2017: Fassaden-und Dachsanierung, Tagesklinik, Bettentrakt

  • Die Fassaden und das Spitaldach wurden saniert
  • Die Tagesklinik wurde umgebaut
  • Der Bettentrakt wird um einen Stock erweitert