Hämodialyse

Hämodialyse

Allgemeine Informationen 

Bei der Hämodialyse wird das Blut durch einen Filter geleitet. Giftstoffe sowie überschüssige Flüssigkeit können so entfernt werden. Die Behandlung erfolgt dreimal pro Woche für etwa 4 Stunden.
Eine effiziente Hämodialyse erfordert einen Gefässzugang. Ein sogenannter Dialyseshunt (operative, meist am Arm angelegte Verbindung zwischen einer Arterie und Vene) ist der Zugang der Wahl. Ein solcher Dialyseshunt braucht nach erfolgter Operation eine gewisse Zeit, bis er genutzt werden kann und sollte daher frühzeitig angelegt werden. Alternativ kann auch ein Kunstoffgefäss genutzt werden. Ein Dialysekatheter ist aufgrund eines höheren Infektions- und Thromboserisikos die ungünstigste Variante und kommt nur in Ausnahmefällen zum Einsatz.
Die Hämodialyse wird zumeist in einem Dialysezentrum durchgeführt (sogenannte Zentrumsdialyse). Grundsätzlich besteht aber auch die Möglichkeit, die Behandlung nach Anpassungen der häuslichen Infrastruktur und einer intensiven Schulung, zu Hause durchführen zu können (sogenannte Heim-Hämodialyse).
Wir beraten und unterstützen unsere Patienten in der Entscheidung für ein Nierenersatzverfahren.
Ferien inkl. Auslandsaufenthalte sind grundsätzlich bei allen Patienten mit einem Nierenersatzverfahren möglich.

Hämodialyse am Spital Lachen

Unsere modern eingerichtete Dialysestation mit 15 Dialyseplätzen wird an 6 Tagen in zwei Schichten betrieben. Pro Jahr werden an unserem Zentrum jährlich ca. 7500 Hämodialyse-Behandlungen nach internationalen Standards durchgeführt. Während der Behandlung stehen ein WLAN-Internetzugang sowie Radio und Fernsehen zur Verfügung.
Wir gewährleisten die akut nephrologische Versorgung inkl. Hämodialyse auf der hauseigenen Intensivstation.

Die Betreuung von Patienten mit einem Nierenersatzverfahren erfordert eine enge Zusammenarbeit mit anderen ärztlichen Fachdisziplinen. Vor einer geplanten Shuntoperation erfolgt eine Ultraschalluntersuchung durch den Angiologen (Gefässspezialisten) im Hause. Für Shunt- und Gefässoperationen stehen am Spital Lachen erfahrende Gefässchirurgen zur Verfügung. Nicht-operative Shunteingriffe (Angiographie und Ballondillatationen) können durch die Radiologie (Röntgenabteilung) im Hause durchgeführt werden. Ein interdisziplinäres Team aus Nephrologie, Chirurgie, Radiologie und Angiologie trifft sich regelmässig, um Gefässzugänge und –probleme zu diskutieren. Über das Gebiet der Nephrologie hinausgehende Erkrankungen werden unter anderem mit Spezialisten für Endokrinologie (Hormonerkrankungen), Gastroenterologie (Magen-Darm-Leber-Erkrankungen), Infektiologie (Infektionserkrankungen), Neurologie (Nervenerkrankungen), Onkologie (Tumorerkrankungen) und Rheumaerkrankungen (Erkrankungen des Bewegungsapparates) besprochen. Es besteht zudem eine intensive hausinterne Zusammenarbeit mit der Diabetes-, Ernährungs- und Sozialberatung sowie mit der Physiotherapie.

Neben der sogenannten Zentrumshämodialyse betreuen wir auch ein Heim-Hämodialyseprogramm.
Jeder Hämodialysepatient wird in Bezug auf eine mögliche Nierentransplantation beurteilt.
Sollte diese in Frage kommen, werden die Abklärungen sowie die Anmeldung für das zuständige Transplantationszentrum (Zürich, St. Gallen) rasch durchgeführt.

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Feriendialyse 

Feriendialysen sind bei uns nach Absprache jederzeit möglich. 
Bitte nehmen Sie bei Interesse Kontakt mit uns auf  Tel. 055 451 31 05.

Kontakte:

Dr. med. Robert Schorn, Leitender Arzt Nephrologie Tel. 055 451 31 05  E-Mail

Dr. med. Agnes Kneubühl, Leitende Ärztin Nephrologie Tel. 055 451 31 85  E-Mail

Franziska Mächler, Leitung Dialyse ad interim, Tel. 055 451 35 30  E-Mail