Zentrum für Brusterkrankungen

Interdisziplinäres Zentrum für Brusterkrankungen

Jede Frau, die von ihrem Arzt die Diagnose Brustkrebs erhält, erlebt eine enorm körperlich und seelisch belastende Zeit. Viele Fragen tauchen auf, die dringend zu beantworten sind.
Um unseren Patientinnen in dieser schwierigen Zeit helfend zur Seite zu stehen, arbeiten wir im Brustzentrum mit Experten aus verschiedenen Bereichen unseres Krankenhauses und mit Praxen der niedergelassenen Ärzte zusammen:

Unsere Kooperationspartner

  • Stadtspital Triemli
  • Spital Limmattal
  • See Spital Horgen
  • Spital Affoltern
  • Prof. Dr. med. J. Link, Chefarzt Radiologie, Spital Lachen
  • Dr. med. A. Mischo, Leitender Arzt Onkologie, Spital Lachen und USZ
  • Prof. Dr. med. Mathias Schmid, Chefarzt Onkologie, Stadtspital Triemli
  • Dr. med. Norbert Lombriser, Chefarzt Radioonkologie, Stadtspital Triemli

Diagnostik

Diagnostik von Brusterkrankungen

In der Regel werden die Patientinnen mit der bereits gestellten Diagnose einer Brusterkrankung von ihrem betreuenden Frauenarzt überwiesen.
Alle eventuell erforderlichen ergänzenden Untersuchungen können am Spital Lachen innerhalb des Brustzentrums durchgeführt werden:

  • Verdächtige Veränderungen können durch eine ultraschallgesteuerte Stanzbiopsie (Hochgeschwindigkeitsstanze) oder mit Hilfe eines computergesteuerten radiologischen Systems (Stereotaxie und Vakuumbiopsie) schon vorab untersucht werden. Somit kann im Einzelfall eine Operation vermieden werden.
  • Wenn die verdächtige Veränderung nicht tastbar ist, erfolgt eine Markierung des Bereichs, typischerweise bei verdächtigem Mikrokalk in der Mammographie. Andere Veränderungen können mit Hilfe von Sonographie oder Kernspintomographie markiert werden.
  • Sämtliche verdächtigen Veränderungen werden vor einer Operation mit den jeweils optimalen Untersuchungen abgeklärt. 
  • Wenn ein einzelner Milchgang erkrankt ist, wird dieser durch Röntgenkontrastmittel dargestellt (Galaktographie) und bei einer notwendigen Operation gezielt mit Hilfe einer Farbmarkierung entfernt. 
  • Für die Suche nach Tochterabsiedelungen (Metastasen) im Körper stehen diverse diagnostische Verfahren zur Verfügung, zum Beispiel: 

    • Röntgendiagnostik
    • Sonographie
    • Knochenszintigraphie 
    • Kernspintomographie (MRT) 
    • Computertomographie (CT)
    • Positronen-Emissionstomographie (PET)